Treffsichere und faire Lösung

Die JVP Vorarlberg freut sich über eine sozial durchdachte Lösung auch im Sinne der Generationengerechtigkeit, kleine und mittlere Pensionen deutlich zu erhöhen und damit jene zu unterstützen, die diese Erhöhung dringend brauchen.

„Eine Staffelung der Pensionszahlungen macht absolut Sinn“, ist der Vorarlberger JVP-Vorsitzende, LAbg. Raphael Wichtl überzeugt. „Unsinn wäre es gewesen, blindlings einfach alle Pensionen um 10% zu erhöhen, wie es die SPÖ gefordert hat.“ Die Regelung sieht nun vor, dass sämtliche Pensionsbezieher:innen, die bis zu 2.000 Euro Pension erhalten, eine Einmalzahlung in Höhe von 30% ihrer Brutto-Monatspension bekommen. Pensionseinkommen zwischen 2.000 Euro und 2.500 Euro werden gestaffelt ebenfalls mit Einmalzahlungen unterstützt. Ab 2.500 Euro werden die Pensionen bis 5.670 Euro um die gesetzlich vorgesehenen 5,8 Prozent erhöht und darüber um einen Fixbetrag in Höhe von 328,86 Euro (das sind 5,8% von 5.670 Euro). 

Guter Mittelweg

Raphael Wichtl betont, wie wichtig ein Vorgehen mit Maß und Ziel in dieser Angelegenheit sei, um die Generationengerechtigkeit zu wahren: „Es wurde ein guter Mittelweg gefunden, um Menschen mit niedrigen Pensionen zielsicher zu entlasten und gleichzeitig die Tragfähigkeit des Systems im Blick zu behalten. Die Lösung der SPÖ hätte allein für die Höchstpensionen Kosten von hunderten Millionen Euro jährlich verursacht. Es braucht unbedingt generationengerechte Lösungen und keine horrenden Erhöhungen der Höchstpensionen von deutlich über 5.000 Euro. „Mit der jetzt präsentierten Lösung ist gewährleistet, dass einerseits das System tragbar bleibt und andererseits Mindestpensionen in Österreich um 10,2 Prozent angehoben werden. So werden eben jene entlastet, die die Teuerung deutlich mehr zu spüren bekommen als Bezieher von Luxuspensionen jenseits der 5.000 Euro monatlich.“